Christkindl aus der Schuhschachtel

Hilfsaktion vom 14. bis 18. Dezember 2019, Rumänien

Auch 2019 wurde von uns wieder die Aktion „Christkindl aus der Schuhschachtel“ von OÖ Landlerhilfe unterstützt. Diese Weihnachtsaktion fand heuer bereits zum 19ten male statt.
Allerdings musste die Aktion zwei Tage vor Abfahrt komplett umgeplant werden. Die Ukraine erteilte keine Einfuhrgenehmigung der Geschenkspackungen für die sicherlich schon wartenden Kinder. Aus welchen Gründen auch immer, gab es somit keine Möglichkeit mit den gefüllten Schuhschachteln in die Ukraine zu fahren. So wurde kurzfristig vom Führungsteam rund um den Obmann Helmut Atzlinger das Fahrziel nach Rumänien verlegt. Die insgesamt 56 Fahrzeuge mit den mehr als 150 ehrenamtlichen Mitfahrern und beinahe 24.000 Geschenkspackungen wurden auf drei Großgruppen mit aufgeteilt und in unterschiedliche Regionen geschickt.
Der ASB-Linz war durch unseren Obmann Stv. Gerhard Bruckmüller und Kollegen Thomas Steiner mit unserem Klein-LKW dabei. Koll. Bruckmüller stellte auf eigene Kosten auch noch seinen Firmentransporter zur Verfügung den seine Tochter Natalie gemeinsam mit einer Freundin lenkte. So konnten allein durch unsere zwei Fahrzeuge beinahe 1000 Packerl geladen werden.
Unsere Gruppe wurde mitten nach Siebenbürgen (Transilvanien) in die Stadt Reghin entsendet.
Nach einer bei nahen 20stündigen Fahrt und knapp 1.100 km konnte das Quartier erreicht werden. Durch die Verschiebung war der Sonntag frei und wir durften uns das Heimatkundemuseum anschauen und einiges aus der Geschichte von Siebenbürgen erfahren.
Am nächsten Tag wurde dann mit der Verteilung der Geschenke begonnen. Da diese Aktion in der Gegend noch nie durchgeführt wurde, war es für uns interessant wie die Kinder darauf reagieren. Es kam wie erwartet. Die Freude über die Pakete war enorm. Als Dank bekamen wir mehrmals Weihnachtslieder vorgetragen oder durften einer „Tanz- und Singshow“ in einer Schule für Tanz- und Gesangsausbildung beiwohnen.
Am zweiten Verteilertag wurde weiter in den Norden gefahren, um auch dort Kindergärten und Schulen im Raum Bistritz zu beschenken.
Am späteren Nachmittag konnten wir schon wieder Richtung Ungarn weiterfahren, damit am nächsten Tag die Fahrstrecke nach Hause nicht mehr so weit ist.
Trotz der komplizierten Umstände das die Aktion so kurzfristig umgeplant werden musste, war es für jeden Teilnehmer ein schönes Erlebnis. Das Strahlen der Kinderaugen und das Lächeln entschädigt für den Aufwand und Mühen jedes Einzelnen.
Eine kleine Bemerkung zu Ukraine/Rumänien: Obwohl beide Länder noch lange nicht den europäischen Standard erreicht haben, so merkt man schon das Rumänien durch die EU um Jahre vor der Ukraine liegt. Allein schon die Straßen um vieles besser ausgebaut sind.


Fotos und Bericht: Samariterbund, Thomas Steiner

 

 

 

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