Samariterbund Wasserrettung Linz beim Steeltownman am Pichlinger See
Knapp 300 ehrenamtliche Einsatzstunden, über 800 abgesicherte Sportler:innen und ein unfallfreies Wettkampfwochenende – die Samariterbund Wasserrettung Linz blickt auf einen erfolgreichen Einsatz beim Steeltownman-Wochenende 2026 am Pichlinger See zurück.
Bei hochsommerlichen Temperaturen von bis zu 35 °C und einer Wassertemperatur von rund 27 °C übernahmen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Samariterbund Wasserrettung Linz am 26. und 27. Juni 2026 die sanitätsdienstliche Überwachung sämtlicher Schwimmbewerbe.
Den Auftakt bildete am Freitag die Aquathlon-Schulmeisterschaft, bei der rund 430 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 20 Schulen aus ganz Oberösterreich ihr sportliches Können unter Beweis stellten. Am Abend folgte der OÖ Firmentriathlon, bei dem rund 170 Teams im Staffelbewerb an den Start gingen.
Am Samstag standen mit dem Tri Austria Aquathlon Kids (rund 50 Starter:innen im Alter von 6 bis 16 Jahren), dem SuperTri (30 Starter:innen) sowie dem Steeltownman Sprint (rund 150 Teilnehmer:innen) gleich drei weitere Bewerbe auf dem Programm.
Für die Sicherheit im Wasser standen am Freitag 13 Rettungsschwimmer:innen mit SUPs, Rescue Board, einem Motorrettungsboot sowie einer Einsatzleitung unter der Führung von Mag. Andreas Roth bereit. Dabei wurden 105 ehrenamtliche Einsatzstunden geleistet. Am Samstag sorgten 14 Rettungsschwimmer:innen für einen reibungslosen Ablauf der Bewerbe und investierten weitere 192 ehrenamtliche Stunden. Insgesamt wurden an beiden Veranstaltungstagen knapp 300 Stunden ehrenamtlich geleistet – ein beeindruckender Beweis für das Engagement der freiwilligen Einsatzkräfte.
Erfreulicherweise verliefen sämtliche Wettkämpfe ohne größere Zwischenfälle oder notwendige Hilfeleistungen. Parallel zur Veranstaltungsabsicherung stellte die Samariterbund Wasserrettung Linz am Samstag jedoch auch den regulären Seedienst am Pichlinger See sicher. Dabei musste eine stark dehydrierte Person mit Sonnenstich medizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Linzer Krankenhaus transportiert werden.
„Die hohen Temperaturen haben sowohl die Athletinnen und Athleten als auch unsere Einsatzkräfte gefordert. Umso mehr freut es uns, dass wir dank der hervorragenden Vorbereitung, der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Professionalität unseres Teams auf ein unfallfreies Wettkampfwochenende zurückblicken können. Gleichzeitig zeigt dieser Einsatz, wie wichtig eine schlagkräftige Wasserrettung bei Sportgroßveranstaltungen und im regulären Seedienst ist. Während wir die Wettkämpfe absicherten, mussten wir parallel bereits einen hitzebedingten Notfall am See versorgen. Genau dafür trainieren unsere Rettungsschwimmer:innen regelmäßig – um im Ernstfall rasch und professionell helfen zu können.“ (Mag. Andreas Roth, Einsatzleiter Samariterbund Wasserrettung Linz)
Hitze nicht unterschätzen
Die Hilfeleistung am Samstag zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen hohe Temperaturen auf den menschlichen Körper haben können. Die Samariterbund Wasserrettung Linz appelliert daher an alle Badegäste und Sportler:innen:
💧 Ausreichend alkoholfreie Getränke trinken
🚫 Auf Alkohol verzichten
🌳 Regelmäßig schattige Plätze aufsuchen
☀️ Die intensive Mittagshitze möglichst meiden
🏊♀️ Die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen und Warnsignale des Körpers ernst nehmen
Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich viele hitzebedingte Notfälle vermeiden.
Ehrenamt, das Leben schützt
Der Einsatz beim Steeltownman 2026 zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung ehrenamtliches Engagement für die Sicherheit bei Sportveranstaltungen und an Österreichs Badegewässern hat. Hinter jedem sicheren Wettkampf stehen bestens ausgebildete Rettungsschwimmer:innen, die ihre Freizeit investieren, regelmäßig trainieren und jederzeit bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Ob bei Sportgroßveranstaltungen, im täglichen Seedienst oder bei der Ausbildung zukünftiger Rettungsschwimmer:innen – die Samariterbund Wasserrettung Linz steht für Kompetenz, Professionalität und gelebtes Ehrenamt. Jeder erfolgreiche Einsatz ist das Ergebnis intensiver Ausbildung, regelmäßiger Übungen und eines starken Teamgeists.
Wer Teil dieser Gemeinschaft werden und sich sinnvoll für die Sicherheit anderer Menschen engagieren möchte, ist beim Samariterbund jederzeit herzlich willkommen. Jede neue freiwillige Helferin und jeder neue freiwillige Helfer stärkt unsere Einsatzbereitschaft – und trägt dazu bei, Menschenleben zu schützen.